Die Synagoge

    

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Synagoge Rykestraße

Synagoge Rykestraße

 

Die Synagoge

 

Der griechische Begriff Synagoge (dt.: sich gemeinsam versammeln) bezeichnet in seiner Bedeutung die sich versammelnde jüdische Gemeinde selbst als auch den Ort, an dem sie sich versammelt. Die gebräuchlichsten hebräischen Begriffe für die Synagoge sind Beth Knesset (Haus der Versammlung) oder Beth Tifla (Haus des Gebets), auf Jiddisch auch Schul.

Die Zerstörung des Tempels in Jerusalem etwa im Jahre 70 unserer Zeitrechnung durch die Römer und die Vertreibung der Juden aus dem Land markiert den Beginn der jüdischen Diaspora (griech.; Verstreuung) in unserer Zeit. Die Synagoge bezeichnet nun das Zentrum des religiösen und gesellschaftlichen jüdischen Lebens.

 

Thoraschrein in der Neuen Synagoge Chemnitz (Sachsen)

Thoraschrein in der Neuen Synagoge Chemnitz (Sachsen)

 

Die Räume des Synagogen-Gebäudes sind auf den Tempelberg in Jerusalem, in Mitteleuropa oft auch einfach nach Osten ausgerichtet. Der wichtigste Teil der Synagoge ist der Aron hakdesch (hebr.; Tempelschrein ). Davor brennt der Nor tamid (hebr.; Ewiges Licht ). Andere wichtige Bestandteile sind die  Menora (hebr.; Leuchter, Lampe, siebenarmige Leuchter ) und der Magen David  (hebr.; Davidstern, Schild Davids). Der in der Mitte des 15. Jahrhunderts kunstvoll gestaltete Schlüssel zur Einweihung der Prager Synagoge soll Ausgangspunkt des Hexagramms sein. Als die Prager Juden in dieser Zeit das Recht auf eine eigene Fahne bekamen, wählten sie dieses Symbol als ihr Zeichen: zwei ineinandergeschobene griechische Delta-Buchstaben. Der Buchstabe Delta steht wiederum für den König David. Griechisch war in der Antike die Sprache aller jüdischen Gemeinen außerhalb von Palästina mit Ausnahme der Gemeinde auf der Nilinsel Elephantine.

In traditionellen Synagogen gibt es für Frauen eine Empore, manchmal sogar einen abgegrenzten Raum. Synagogen, in denen Männer und Frauen gemischt am Gottesdienst teilnehmen, werden heute allgemein als egalitäre Synagogen bezeichnet – auch in Berlin

In einer Synagoge gibt es keine bildliche Darstellung von Personen. Die Darstellungen sind symbolisch.

 

  • Jüdisches Berlin I vom Mittelalter bis zum Kaiserreich.
  • Jüdisches Berlin II von der Weimarer Republik bis zur Gegenwart.
  • Vergleiche Roma und Sinti, Jenische in Deutschland.
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    Synagoge Hüttenweg

    Synagoge Hüttenweg

     

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